Mit Edlen und Niederen

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Die Strategie eines bretonischen Heeres

 

Die Armee Bretonias ist eine der gefürchteten Armeen in der Warhammer-Welt. Beim Grand Tournament sind die Bretonen immer auf den ersten Plätzen zu finden. Sind sie zwar in der Wahl einer geeigneten Strategie nicht so vielseitig wie andere Völker, gibt es jedoch kaum eine Armee, die einer angepaßten, offensiven Spielweise unter dem Kommando eines unerschrockenen Ritters widerstehen kann.

Der berühmte Satz des großen chinesischen General Sunzis, schon vor Tausenden von Jahren geprägt, lautet:

„Wenn du den Feind und dich selber kennst, brauchst du den Ausgang von hundert Schlachten nicht zu fürchten. Wenn du dich selber kennst, doch nicht den Feind. wirst Du für jeden Sieg, den Du erringst, eine Niederlage erleiden. Wenn du weder den Feind noch dich selber kennst, wirst Du in jeder Schlacht unterliegen!“

Die wichtigste Lehre daraus ist also: Kenne Deine eigene Armee, ihre Stärken und Schwächen, sowie die Armeen der Gegner. Die Stärken und Schwächen der Armeen Bretonias lassen sich wie folgt zusammenfassen.

Stärken

  • Starke Kavallerie mit hoher Angriffsreichweite
  • Lanzenformation ermöglicht viele Attacken und hohen Gliederbonus
  • Charaktere können es mit jedem Gegner aufnehmen
  • Widerstandsfähig durch allgemeinen Rettungswurf
  • Viele gute magische Gegenstände und Sonderregel
  • Billige Opferinfanterie
  • Rittergelöbnisse machen Bretonen recht unanfällig gegen Psychologie
  • Monster und starke berittene Kavallerie

Schwächen

  • Schwaches menschliches Profil
  • Zauber eher defensiv, Lehrenauswahl ist begrenzt
  • Kein großen taktischen Überraschungen möglich
  • Die Ritterlanzen sind recht unbeweglich
  • Keine Waffe mit automatischen Treffern zur Plänklerbekämpfung
  • Bewegungsphase ist von sehr großer Bedeutung.

Ist man sich nun der eigenen Stärken und Schwächen bewußt, ist eine dem Gegner angepaßte Taktik zu wählen. Wie aus den Einheiten und den Sonderregeln zu ersehen, ist eine Armee Bretonias für den Angriff geboren. Dies weiß der Gegner natürlich auch und wird vor allem versuchen, durch Umlenken oder ähnliches die Ritter in der Bewegungsphase zu behindern. Die Charaktermodelle jedoch können mit der richtigen Ausrüstung großartige Unterstützung für die Einheiten bieten oder es mit jedem feindlichen Helden aufnehmen. Einige Monster und die fliegende Kavallerie der Pegasusritter sind da sicherlich auch nicht hinderlich. Und einige plänkelnde Bogenschützen, die regulären Bogenschützen hinter ihren Pfählen und das Trebuchet ermöglichen „Fernwirkung“.

 

Einsatz in der Schlacht

 

Bewährte Ausrüstungskombinationen der Helden

Bin ich doch grundsätzlich der Meinung, daß Punkte oft besser in Einheiten den in magischen Gegenständen angelegt sind, bieten die durch die Bank recht guten Gegenstände Bretonias einige interessante Kombinationsmöglichkeiten, mit denen ein sehr kampfstarker Held (für einen Menschen) geschaffen werden kann.

Die Flut der Möglichkeiten ist dabei gewaltig, aber einige interessante Varianten sollen hier vorgestellt werden.

 

Drachentöter
Diese Ausrüstungskombinationen eigenen sich besonders zur Jagd auf große Monster wie Drachen oder anderer sehr widerstandsfähige Gegner, wie etwa ein imperialer Dampfpanzer.

Variante 1: Ein Herzog auf Schlachtroß, bewaffnet mit einer Lanze, einem Schwert des Champions sowie einem verzauberten Schild, sowie gestärkt durch die Tugend des Heldenmutes und das Gralsgelübde.
Weitere Upgrades sind möglich. Ist man auf offensive Stärke bedacht, kann man die Locke der Isolde hinzufügen. Für besseren Schutz bietet sich der Mantel der Elena an. Ein solcher Herzog kann es mit jedem Drachen aufnehmen. Bei Gegnern mit einer Stärke von 5 oder mehr darf er seine Treffer und Verwundungswürfe wiederholen, zudem nimmt Dank des Schwertes des Champions die Stärke mit der Widerstandsfähigkeit des Gegners zu. Solche Offensivkraft ist natürlich teuer, und der eigene Schutz ist einem Rüstungswurf von 1+ Rüstungs- und einem Rettungswurf 5+ nur im oberen Mittelfeld zu sehen.

Variante 2: Ein Herzog auf Schlachtroß, bewaffnet mit einer Lanze, gewappnet mit einem Gomril-Vollhelm und einem Schild und gestählt durch die Tugend der Tapferkeit und das Gralsgelübde. Der Mantel der Elena wird über dem Harnisch getragen.
Durch die entsprechenden Sonderregeln ist ein solch ausgestatteter Herzog sehr auf seine Aufgabe als Drachentäter spezialisiert. Durch seinen hervorragenden Rüstungsschutz und besonderes durch die Fähigkeit, große Ziele mit einem Todesstoß auszuschalten, sind solche Modelle recht schnelle Opfer bretonischen Heldenmutes.
Natürlich ist ein derart spezialisierter Herzog für andere, sprich kleinere Gegner nur schlecht ausgerüstet. Aber durch seine gute Rüstung kann er zumindest feindliche Charaktermodelle aus dem Spiel blocken.

Variante 3: Ein Herzog auf Schlachtroß, bewaffnet mit einer Lanze, gewappnet mit einem güldenen Küraß und einem Schild und gestählt durch die Tugend der Tapferkeit.
Auch dieser Herzog hat die Möglichkeit, großes Ziele per Todesstoß ins Nirwana zu befördern, ist dabei gleichzeitig durch den Küraß und die enthaltene Fähigkeit zur Regeneration gut geschützt.
Auch dieser Herzog ist recht spezialisiert für seine Aufgaben und es gelten die Anmerkungen der Variante 2.

 

Der Duellist
Die hier vorgestellten Ausrüstungskombinationen versetzten einen Herzog in die Lage, es mit jedem feindlichen Charaktermodell aufzunehmen und am besten in einer Herausforderung mit vielen Overkill-Boni zu vernichten.

Variante 1: Ein Herzog auf einem Schlachtroß. Er rüstet sich mit Lanze und der Rüstung des Agilulf, trägt einen Fehdehandschuh und erlangt die Tugend des Selbstvertrauens.
Ein Gegner kann keine Herausforderung ablehnen, während man selber mit Kampfgeschick 10 alle Treffer- und Verwundungswürfe wiederholen kann. Gegner mit vergleichbarem Profil werden da wohl kaum lange standhalten können.

Variante 2: Ein Herzog auf einem Schlachtroß. Er rüstet sich mit dem Morgenstern von Fracasse, dem Gomril-Vollhelm, einem Schild und einem Mantel der Elena. Er erlangt die Tugend des Selbstvertrauens und legt das Gralsgelübde ab.

Dieser Herzog ist gegen gegnerische Charaktermodelle jeder Art bestens gerüstet. Einem fast maximalen Schutz steht durch den Morgenstern eine Stärke von 6 in der ersten Nahkampfphase zur Verfügung, als Angreifer oder Angegriffener. Der Morgenstern verschafft zudem die Chance, magische Waffen des Gegners zu zerstören. Dies ist besonders mit den Wiederholungswürfen der Tugend des Selbstvertrauens häufiger der Fall. Ohne die magische Waffe des Gegners sollte der Herzog recht sicher sein. Ein solcher Herzog ist eines der wenigen Modelle, die sich auch furchtlos mit einem Ogertyrannen anlegen können.

Die Wirkung des Morgensterns von Fracasse zielt auf die erste Nahkampfphase, so daß eine wirkvolle Alternative auf die Lanze von Artois sein kann, die Todesstoß verleiht. Auch hier sind die Wiederholungswürfe nicht schlecht!

Ist die erste Nahkampfphase jedoch ohne das Ausschalten des Gegners vorüber gegangen, steht dem Herzog nur noch eine Stärke von 4 zur Verfügung, mit der oft nicht mehr viel erreicht werden kann. So werden sich der Herzog und sein Gegner wohl für den Rest des Spiels neutralisieren.

 

One-Hit-Wonder
Ein Herzog auf einem Schlachtroß. Er rüstet sich mit Lanze, Schild und dem Küraß des Glücks, trägt die Locke der Isolde und erlangt die Tugend des Ritterlichen Zorns.

In Anlehnung an eine Wahl von Games Workshop US von Einheiten zum „One-Hit-Wonder“, welche eine gegnerische Einheit in der ersten Runde vernichten oder aufreiben können, kann auch ein bretonischer Herzog entsprechend ausgestattet werden. Ziel dabei ist die Fähigkeit, in einer Runde möglichst viel Schaden zu verursachen. Mit dieser Kombination werden in der Regel zwischen 5-7 Wunden erzielt. Damit kann man oft gegnerische Charaktermodelle ausschalten oder das Kampfergebnis deutlich beeinflussen.

 

Bewährte Ausrüstungskombinationen für Einheiten

Auch für bretonische Einheiten gibt es einige sinnvolle Ausrüstungsvarianten, die auch teilweise die Anwesenheit eines bretonischen Helden erfordern

 

Der Haudegen
Ein Paladin auf einem Schlachtroß, ausgestatte mit der Kernholzlanze oder gewappnet mit der Tugend des Ritterlichen Zorns.

Diese billige Kombination eignet sich für hervorragend für den Befehlshaber einer Schwadron Ritter in Lanzenformation, besonders für die unbekümmerten fahrenden Ritter. Durch die erhöhte Attackenanzahl des Haudegens muß der Gegner zumeist herbe Verluste hinnehmen.

 

Die Furchtlosen
Ein Paladin auf Schlachtroß, mit Armeestandarte und der Standarte des Heldenmuts, zudem erlangt er die Tugend des Ritterlichen Ideals, im Kommando einer Einheit Questritter.

Mit dieser Ausstattung wird diese Einheit faktisch so stabil, als wäre sie unnachgiebig. Questritter dürfen alle verpatzten Aufriebs- und Psychologietests wiederholen, für die ihnen jedoch 3 Würfel zu Verfügung stehen und der höchste Wurf ignoriert wird. Die Tugend erhöht zudem die Kampfkraft des Paladins, und der Moralwertabzug wird zumindest bei den Questrittern durch die Wiederholungswürfe kompensiert. Die Einheit kann sich mit vielen Gegnern anlegen und wird immer die Stellung halten.
Natürlich sind auch andere Tugenden denkbar. Eine solche Einheit ist natürlich auch sehr teuer, auch ist auch kaum aufzuhalten.

 

Der Zorn der Herrin
Ein Paladin auf Schlachtroß, mit Armeestandarte und die Standarte der Herrin des Sees, zudem erlangt er die Tugend des Pflicht, im Kommando einer Einheit Ritter des Königs.

Die Einheit ist ein Breaker per excellence. Sie gewinnt in den meisten Fällen den Nahkampf bereits, bevor ein Schwertstreich gefallen ist. Zwar ist die Standarte der Herrin des Sees sehr teuer, aber durch die Negation des feindlichen Gliederbonus auch erstaunlich effektiv: Eine gegnerische Einheit erhält keinen Gliederbonus mehr! Zusätzlich profitiert die Einheit von der Tugend der Pflicht, die einen weiteren Bonus auf das Kampfergebnis beschert. Eine bretonische Lanzenformation mit 12 Modellen erlangt durch die eigenen Reihen und die Regimentsstandarte, die Armeestandarte und die Tugend der Pflicht bereits ein passiven Bonus von 5-7 auf das Kampfergebnis, je nach Vorhandensein einer gegnerischen Regimentstandarte und der Einheitenstärke.

Und dann wären ja dann noch 12 kampfstarke und voll gepanzerte Ritter, die ihren Lanzen durch die schwächlichen Harnische des Feindes treiben.

Hat man die fast 500 Punkte für eine solche Einheit nicht zur Verfügung, kann man mit dem Kriegsbanner deutlich günstiger ebenfalls vergleichbare Ergebnisse erzielen.

 

Die Ritter aus der Dunkelheit
Eine Schwadron bretonischer Ritter mit dem Zwielichtbanner oder angeführt von einem Paladin mit dem Zopf von Bordeleaux kann einmal pro Spiel schwieriges Gelände bzw. Wasserflächen, ohne Bewegungsabzüge zu durch- bzw. überqueren.

Dies ist ein sehr spezialisierte Ausrüstungsoption ist nur gegen bestimmte Gegner sinnvoll, sollte aber nichts desto trotz erwähnt werden. Gegen Völker wie etwa die Echsenmenschen, die versuchen werden, einige Wassergeländestücke ins Spiel zu bringen oder gar die Waldelfen mit ihren beweglichen Wäldern kann aber eine Einheit schwere Kavallerie, im Rücken der Schlachtlinie aufgetaucht, dem feindlichen General erhebliche Kopfschmerzen bereiten.

 

Die Armee im Kampfgeschehen

Der Segen der Herrin
Wenn kein Szenario gespielt, in dem man etwa in der ersten Runde ein Missionsobjekt einnehmen kann, lohnt sich das Beten zur Herrin des Sees eigentlich immer, um den wertvollen Rettungswurf zu erhalten, besonders gegen fernkampflastige Armeen wichtig.

 

Zum Angriff!
Bretonische Armeen gewinnen oder verlieren ihre Spiele in der Nahkampfphase, in der sie frontal auf den Gegner prallen. Wenn die Ritter nicht ihre Angriffsboni erhalten, wird man aber diese Phase keine Blumentopf gewinnen. Die Bewegungsphase ist daher für die Bretonen sehr wichtig, um sicherzustellen, daß die Ritter auf wirklich die Angreifer sind.

Man muß daher lernen, 16 Zoll Angriffsreichweite abzuschätzen und sehr genau darauf achten, sich auch in dieser zu befinden! Der nächste wichtige Punkt ist daher auch die Auswahl des Gegners. Such Dir Gegner aus, in denen man nicht stecken bleibt! Wenn möglich, greift man mit mehr als einer Einheit gegnerische Hauptregimenter an, am besten gleichzeitig auch in der Flanke. Oft sind schnelle, aber entschlossene Aktionen vonnöten.

Zudem sollte man in jeder Runde darauf achten, welche Einheiten überrannt werden können oder wohin die Ritter umgeleitet werden können, um eine solche Chance erhalten. Nachdem dem Durchbrechen der Linien des Gegners müssen die Ritter rasch in eine günstige Ausgangsposition für einen erneuten Schlag gebracht werden.

Wie leichte Kavallerie, die Pegasusritter oder die Monster sollten gegnerische Marschbewegungen behindern oder für gleichzeitige Flankenangriffe bereit stehen. Entbehrliche Landsknechte oder die Gralsreliquie können weitere Gegner blockieren oder umlenken

 

Die Lanzenformation
Die Lanzenformation ist ein großer Vorteil für die Ritter Bretonias, den durch sie kommen sehr viele Ritter in den Angriff und nur wenige Ritter sind zur Erlangung von Gliederboni erforderlich. Diese Formation sollte daher für die Ritter Bretonias gewählt werden. Durch die schmale Front ist es auch möglich, daß mehrere Schwadronen Ritter ein einziges Regiment des Gegners angreifen.

Durch die Sonderregeln der Lanzenformation werden Rittereinheiten zumeist als ein vielfache von drei aufgestellt. Mit 6 Rittern in 2 Reihen hat man so ein gute Unterstützungseinheit, die immer noch 5 Attacken, einen Gliederbonus von 1 und eine Einheitenstärke von 12 in die Waagschale werfen. Für die Hauptregimenter sind 12 Ritter die optimale Anzahl. Man erhält so den maximalen Gliederbonus und 9 Ritter können am Nahkampf teilnehmen.

Formationen aus 15 Rittern sind nur noch schwer manövrierbar und passen kaum in die Aufstellungszone. Darauf sollte man wirklich nur zurückgreifen, wenn man mit viel und starkem Beschuß rechnen muß, wie etwa gegen die Zwerge oder das Imperium oder Zwerge.

Große Formationen sind aber empfindlich gegenüber Flankenangriffen und sollten daher immer über Unterstützung in Form von berittenen Knappen oder einer Formation aus 6 Rittern verfügen.

 

Die Helden Bretonias in Herausforderungen
Bretonische Helden wollen ihr Gesicht nicht vor der Herrin des Sees zu erzürnen, indem sie eine Herausforderung ablehnen. Zudem stellen die überdurchschnittlich guten magischen Gegenstände Bretonias auch die Werkzeuge dafür zur Verfügung. Aber wichtiger noch als das magische Schwert in der Hand ist das Feuer im Herzen!
Ein Herzog sollte ständig die besten Charaktermodelle des Gegners herausfordern und natürlich auch besiegen. Das bringt viele Siegpunkte und schwächt sowohl die Moral der feindlichen Einheiten als auch die des Generals selber!

 

Die Magiephase
Die Position einer Dame oder Maid in einer Lanzenformation ist nur wenig sinnvoll aufgrund der nicht vorhandenen Sichtlinie. Vor allem die zuvor starke Lehre des Lebens erfordert in der 7. Edition nun deutlich mehr Sichtlinien. Daher ist es oft sinnvoller, die Maid im Rücken der Armee zu halten und mit defensiver Magie die übernatürlichen Bemühungen des Gegners so lange zu unterbinden, bis die Zauberer durch den Angriff der Ritter um ihr Überleben kämpfen müssen. Mit dem Kelch von Malfleur und dem Silberspiegel verfügen sie dazu auch über starke Artefakte!

Zudem hat die Lehre des Lebens viele Sprüche, welche die Bewegungsfähigkeit beeinflussen. Dies ist sehr wichtig für Bretonen, da die Rittereinheiten im Angriff am effektivsten sind

Erhält man jedoch keinen Spruch, der eine Sichtlinie benötigt, können sich die Maiden auch ohne Schwierigkeiten einer Lanzenformation anschließen.

 

Das Fußvolk
Mal abgesehen von Goblins hat wohl kaum eine Armee so günstige Opfereinheiten. Sie verursachen keine Panik bei ihren Herren, können aber deren Moralwert benutzen. Ihre Regimentsstandarte gibt dem Gegner keinerlei Siegpunkte.

Zwar können die Landsknechte nicht mit den Rittern Schritthalten, aber diese auch zur Not mal aus langen Nahkämpfen raus hauen. Man sollte die Gemeinen ohne Rücksicht auf Verluste in den Kampf werfen. Sie können gegnerische Einheiten in endlose (und hoffentlich frustrierende) Kämpfe verstricken, oder mittels Umlenken oder Flucht Gegner weglocken oder gar lohnende Ziele für einen Gegenangriff der Ritter positionieren. Jeder auch noch so gefährliche Einsatz ist vertretbar, wenn es den Rittern in irgendeiner Form weiterhilft.

Auch als Reserve zum Schutz von Maiden oder dem Trebuchet sind 50 Punkte immer entbehrlich! Plänkelnde Bogenschützen können weitere Aufgaben im Rücken und an den Flanken des Gegners wahrnehmen.

 

Strategien
Auch mit den Bretonen bieten sich Strategien die „Die eiserne Zange“ oder „Hammer und Amboß“ an. Während von den Flanken kommend die Rittereinheiten die Schlachtreihe des Gegners vernichten, befinden sich Landsknechte, Bogenschützen und das Trebuchet im Zentrum. Während letztere versuchen, mit ihren Salven möglichst viel Schaden zu verursachen, rücken die Landsknechte zur Unterstützung der Ritter so schnell wie möglich vor.

 

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