Legendäre Söldner

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Die Hexenjäger

 

„Schon konnte ich den Atem des Vampirs spüren, und seine Zähne blitzten auf. Ich dachte an meine Martha. Zwei Schüsse peitschen durch die Nacht, und die beiden geistartigen Wesen zur Rechten und zur Linken des Fürsten der Dunkelheit gingen zu Boden. Voll des Zorns drehte sich der Vampir zu dem neuen Gegner um. Ein plötzlich auftretender Gesang, fast wie ein Gebet, schien ihn jedoch seiner Bewegungskraft zu berauben. Die blanke Spitze eines Pflocks waren wohl das Letzte, was seine untoten Augen erblickt haben mögen.“
Der Söldner Marcel Wilbendorf über den Sieg bei Drakenhof

 

Bei Hexenjägern im Allgemeinen handelt es sich um einen verschworenen Orden von Einzelgängern, die ihr Leben der Ausrottung sämtlicher Untoter, Anhängern des Chaos, Mutanten, Gotteslästern und gefährlichen Atheisten verschrieben haben. Die Hexenjäger sind vom Volk gemieden, weiß man doch nie, wer als nächstes verdächtigt wird! Schon eine falsche Geste oder ein unüberlegtes Wort, im Spaß oder Suff gesagt, kann einen qualvollen Tod nach sich ziehen.

Johann van Hal ist der berühmteste der Hexenjäger. Unter anderem tötete er den berüchtigten Vampir Gunther von Blodfel und erlöste die Burg Reikwald von ihrem Jahrhunderte alten Fluch. Er ist jedoch auch als sehr mürrischer und unumgänglicher Mann bekannt, den man besser nicht nach Dingen fragt, die einen nichts angehen.

Nur wenigen Gelehrten ist bekannt, daß Johann ein Nachkomme des gefürchteten Nekromanten Vanhal ist. Wie alle diese Nachfahren strebt auch Johann danach, die furchtbaren Taten ihres Ahnherrn wieder gutzumachen, jedoch ist dies unmöglich.

Für jeden vernichteten Hexer betreten 10 neue den Pfad der Verdammnis, und für jeden gepfählten Vampir wird eine ganze Adelsfamilie mit dem Fluch des Vampirismus infiziert.

Johann von Hal wird von Wilhelm Hasburg begleitet, einem Sigmarpriester, dessen Tempel von Anhängern des Chaos niedergebrannt wurde. Manche behaupten, daß er wahnsinnig wurde, als er mit ansehen mußte, wie sein Lebenswerk in Flammen aufging. Sein Glaube und seine Gottesfurcht werden jedoch nicht angezweifelt, die er mit Selbstkasteiung und zahlreichen Weltuntergangsprophezeiungen immer wieder unter Beweis stellt

Wenn sie mit übernatürlichen Kräften konfrontiert werden, malen viele Generäle das Zeichen des Hammers an Stadttore und Wegweiser, um diese beiden legendären Hexenjäger um Hilfe zu bitten. Gegen finstere und verderbliche Mächte sind die Hexenjäger jederzeit bereit, als Söldner zu kämpfen. Sie treten den schrecklichsten Feinden ohne Furcht gegenüber. Untote und entsetzliche Dämonen bekämpfen sie mit eiserner Entschlossenheit und brennendem Haß zugleich.

Nach der Schlacht fordern sie ihre Belohnung ein und ziehen wortlos von dannen, worüber die meisten Auftraggeber auch sehr froh sind. Alles nicht selber benötigte Gold spenden sie für die Tempel des Sigmar.

Wilhelm trägt einen Heiligen Stab, an dessen Spitze der Unterkieferknochen eines Ochsen befestigt ist, mit dem Sigmar der Legende nach eine Skavenhorde im Alleingang erschlug Dazu trägt er ein dickes Buch mit dem Titel „Hexenhammer“, aus dem er Gebete der Verbannung rezitiert.

Johann dagegen ist mit Pistolen bewaffnet, die mit Silberkugeln geladen sind, und deren Schüsse auch Geister und Gespenster verwunden. Außerdem besitzt er den Pflock des Sigmar, der aus dem Fragment eines Baumes besteht, den Sigmar selbst bei der Grundsteinlegung für Reiksdorf - das spätere Altdorf - fällte. Der Pflock bereitete schon vielen Untoten und Vampiren ihr gerechtes Ende.

 

Hauptmann: Johann van Hal
Motto: Auf den Scheiterhaufen!
Schlachtruf: „Schnappt Euch die Hexe!“ ist zwar kein offizieller Schlachtruf, aber häufig das letzte, was ihre Feinde hören.

 

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